United Workers

Der Verein verhandelt auch 2026 das Thema Arbeit künstlerisch weiter und beschäftigt sich damit wer die Menschen sind, die verschiedene Arbeit verrichten. Wer entsorgt die Abfälle und reinigt die Toiletten? Wer kümmert sich an  sozialen Hotspots um Obdachlose* oder Drogenabhängige*? Susi Rogenhofer rückt gemeinsam mit anderen Künstler*innen die arbeitenden Menschen und deren Leistungen in das Rampenlicht und stellte für jene Öffentlichkeit hier, die  in der bestehenden ästhetischen Ordnung unterrepräsentiert sind.Bilder und Sounds der Arbeit werden zu audiovisuellen Inszenierungen gestaltet, die auch Einblicke in unterschiedliche Arbeits- und Produktionswelten bieten.

Das Projekt wurde 2021 in Wien gestartet und wurde dann überregional und international ausgeweitet. Es erfolgten Aufnahmen in Mexiko u. in Namibia.

2026 werden u.a. Arbeitswelten in Berlin und Tschechien erforscht:
Im Berliner Arbeiterbezirk Lichtenberg wurde Buli Asami, die in einem Hotel die Zimmer reinigt, bei ihrer Arbeit begleitet.
Die Aufnahmen werden gemeinsam mit anderen Sequenzen von „United Workers“ in der Ausstellung „An die Arbeit“ gezeigt.  Diese wird im Berliner
Kunstraum After the butcher mit einem live Konzert von Sweet Susie und Manni Montana präsentiert.

Susi Rogenhofer, kuratierte das  Arbeitsfilm Festival mit, das nun zum 2. Mal, in der Zeit vom 18.-22.5.2026 stattfinden wird. Im Rahmen wurde auch am 21.5.2026 „United Workers“ im Dom Museum aufgeführt, wo die Ausstellung „Alles in Arbeit“ präsentiert wird.

Das langfristige Ziel ist ein Archiv zu schaffen, das Arbeiter*innen aus der ganzen Welt zeigt. Dabei  kooperiert KulturPLANtage mit diversen Institutionen, wie z.B. mit dem Verein für die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung.