BETREIBER*INNEN der KULTURPLANTAGE

Susi Rogenhofer

studierte Kunst auf der Akademie der bildenden Künste und  Kunst und kommunikative Praxis in der Universität für angewandte Kunst. Sie ist bildende Künstlerin, Kulturarbeiterin, Kuratorin, Elektronik Musikerin, DJ und Lehrbeauftragte.


Seit 1995 tritt sie als DJ Sweet Susie bei verschiedensten Festivals und Clubs von Europa bis Asien auf. Zwischen 1995 und 2007 war Sweet Susie neben Sugar B und Gümix Mitveranstalterin des Dub Clubs im Wiener Flex. Dieser war in dieser Zeit eine über Österreichs Grenzen hinaus bekannte Institution für den sogenannten „Vienna Sound“ und Clubmusik aller Art, mit Schwerpunkt auf Dub.

Elektronik Musikerin
Aufgrund Susi Rogenhofer’s künstlerische Offenheit und ihr Interesse für verschiedene Genres und Stile reicht ihr musikalisches Spektrum von Clubsounds bis über zu experimenteller Elektronik und Klanginstallationen.
Mit Manni Montana arbeitet sie an zahlreichen Releases wie z.B. “Oxyène” ( Oud v.Marcel Khalife) und gründeten das  Experimental Musikprrojekt “Contact“. Andere musikalische Produktionen u.a. mit Tini Trampler, Celia Mara, G Rizo, Musik für Theater- und Filmproduktionen (z.B. Wiener Wortstätten), Vertonung von Ingeborg Bachmann Gedichten
Weitere Projekte: Kompositionen und Performances für das „femous Orchestra“, Auftritte beim Donaufestival, Ars Electronica, Festival der Bezirke u.a.

Künstlerin, Kuratorin, Kulturarbeiterin
In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich Susi Rogenhofer häufig mit gesellschaftlichen und politischen Themen, wie mit sozialer Ungleichheit, Rassismus, Feminismus, Postkolonialismus, Umweltzerstörung, Biopolitik in verschiedensten Formaten aus einander. Sie erforscht mit den Mitteln der Kunst die kulturelle, soziale und ökologische Beschaffenheit verschiedenster Lebensräume.
Projekte: „Gemeindebautöne“ ein Gemeindebau zur Bühne: auf den Balkonen inszenierte sie mit den Bewohner*innen, einen künstlerischen Protest gegen Neobliberalismus und Rassismus. Für Institutionen, wie die Wiener Festwochen, kuratierte sie u.a. eine 2 tägige Veranstaltung, bei der die junge asiatische Kunstszene präsentiert wurde.
Anlässlich des 100 jährigen Weltfrauentags gründete sie die Plattform femous mit, welche zum Ziel hatte, die weibliche Musikszene zu fördern.

Mehr auf www.sweetsusie.net


Manfred Schmeczka

Sozialpädagoge, Musikschaffender

Arbeiterkind aus Wien.
Als Teenager und Twen Bassist in den Punk-Noise Pop-Industrial-Rock Bands „Basket Boys“, „Basket“ und „Bask“.
Ab 1990: erste Experimente mit elektronischer Klangerzeugung, Sampling und Sequenzing mit Computern.
Ab 1999: erstmals unter dem Künstlernamen Manni Montana unterwegs. Künstlerische Weiterentwicklung, Veröffentlichung mehrerer Tonträger.
Ab 2004: Zusammenarbeit mit Susi Rogenhofer aka Sweet Susie, Gründung des experimentellen Underground-Elektronikprojekts „CONTACT“, weitere Musikproduktionen und zahlreiche Auftritte weltweit, u.a. in Wien, Paris, Berlin, Istanbul, Hanoi, Hue, Bangkok, Taipeh.

Ausbildung zum Diplomsozialpädagogen, interkulturelle Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Ab 2013: „Künstlerische Atempause“. Fokussierung auf die Soziale Arbeit. Weitere sozialwissenschaftliche Vertiefung und Absolvierung des Masters in Sozialpädagogik.
2012 – 2018: Sozialpädagogische Arbeit im Integrationshaus.
Bezugsbetreuung traumatisierter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener, individualpädagogische Konzepte und Hilfestellungen bei der Bewältigung von Lebenskrisen, Psychosoziale Beratung, Soziale Diagnostik, Case Management, Training/Coaching.